Folgende Krankheiten können Zecken auf den Hund übertragen:

Borreliose
Bakterielle Erkrankung, welche u.a. Haut, Gelenke, Muskel, Herz und Nervensystem befallen kann.

Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME)
 Virus-Erkrankung, welche das Nervensystem befällt (Hirnhautentzündung, Hirnentzündung).

Ehrlichiose (auch Zeckenfieber genannt)
Bakterielle Erkrankung, welche die weissen Blutkörperchen angreift.

Babesiose (auch Piroplasmose genannt) Bakterielle Erkrankung, welche die roten Blutkörperchen angreift.

 

 

Wie merke ich, dass sich mein Hund infiziert hat?

Wenn Ihr Hund folgende Symptome, nach einem Zeckenstich aufweist:

Wanderröte beim Hund

 

Die Stelle an der die Zecke gestochen hat, ist stark gerötet und weist eine kreisrunde klar abgegrenzte Rötung auf. Man nennt diese Art der Rötung auch Wanderröte.

 

Der Hund bekommt Fieber, ist matt und schlapp.

Zeckenstich beim Hund

Er hat keinen Appetit und erbricht.
Er hat Gleichgewichtsstörungen und verhält sich anders als gewohnt.

 

 

Zeckenstich beim Hund, Überprüfung durch den Tierarzt

Bitte setzen Sie sich dann rasch mit Ihrem Tierarzt in Verbindung
Bedenken Sie: Je früher eine Krankheit entdeckt wird, umso schneller kann Ihr Vierbeiner wieder gesund werden.

 

 

Erkrankungen bei Hunden durch Zeckenstiche, welche Heilungschancen gibt es?

Borreliose
Die Symptome  äussern sich in Appetitlosigkeit, Fieber, Unlust, Schlappheit. Später können die Gelenke betroffen sein, der Hund lahmt  und hat Mühe mit dem Aufstehen. Ein Tierarzt kann bei Verdacht den Hund testen, bestätigt der Test die Infizierung, kann mit Antibiotika behandelt werden. Die Infektion passiert meistens erst 24 Stunden nach Beginn des Saugens.

Babesiose, auch Hundemalaria genannt
Übertragen wird die Krankheit ca.  48-72 Stunden nach dem Festsaugen.
Meistens beginnt die Krankheit mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit, Schlappheit, Gewichtsverlust. Im weiteren Verlauf kommt es zur Zerstörung der roten Blutkörperchen zu Blutarmut und Gelbsucht.
Behandelt wird mit einem Antiprotozoikum, also einem Arzneimittel zur Behandlung von parasitären Infektionskrankheiten. Wichtig ist, dass die Krankheit rechtzeitig erkannt wird, also im Zweifelsfall lieber frühzeitig das Tier testen lassen, dann bestehen sehr gute Heilungschancen.

Ehrlichiose (auch Zeckenfieber genannt)
Diese spezielle bakterielle Infektionskrankheit wird von einer Zeckenart übertragen, die ganzjähriges warmes und mildes Klima zum Überleben braucht, daher kommt diese Krankheit in tropischen und subtropischen Gebieten vor, besonders im Mittelmeerraum, Afrika und Südostasien.
Symptome sind Abgeschlagenheit, Erbrechen und Fieber, später kann es auch zu Gelenkentzündungen und Nierenschwäche kommen sowie Nasen- und Hautblutungen.
Behandeln kann man die Krankheit mit bestimmten Antibiotikas. Sie schlagen meist gut an. In schwereren Fällen werden Bluttransfusionen verabreicht, bis das eigene Blut wieder voll funktionsfähig ist.

Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME)
Oftmals infizieren sich Hunde mit dem Virus  (Arbovirus) ohne zu erkranken. Viele Hunde scheinen resistent gegenüber dem Virus zu sein. Laut neuesten Erkenntnissen liegt bei einer Erkrankung auch immer eine Immunschwäche vor.
Übertragen wird der Virus beim ersten Saugen.
Symptome: hohes Fieber, auffällige Verhaltensänderung, Krampfanfälle, Gleichgewichtsstörungen, Schmerzempfindlichkeit am Kopf und Hals aber auch allgemeines Unwohlsein.
Wichtig ist, die Krankheit frühzeitig zu entdecken, um schwerwiegende Folgen zu verhindern.  Behandelt wird meist mit Antibiotika, manchmal auch mit Kortison (was allerdings umstritten ist). Dekubitusprophylaxe  (Wundliegen/Druckstellen und Geschwüre) und gezielte Verordnung von Bewegung, Massagen und Physiotherapie sind unbedingt notwendig.

 

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